Naturheilkunde für Katzen

Onlineveröffentlichung des Ratgebers: Gesundheit auf Samtpfoten - Naturheilkunde für meine Katze.

Bitte beachten Sie!

Jeder Benutzer ist angehalten, durch sorgfältige Prüfung der Beipackzettel der verwendeten Präparate und gegebenenfalls nach Rücksprache mit dem Tierarzt oder Apotheker festzustellen, ob die im Ratgeber "Gesundheit auf Samtpfoten - Naturheilkunde für meine Katze" angegebenen Informationen zu Dosierung und Kontraindikationen gegenüber den Angaben in diesem Portal abweichen.

Vorwort des Autors

Bei unseren Haustieren ist die Nachfrage nach der Behandlung mit Naturheilmitteln gestiegen. Denn Tierbesitzer möchten für ihre Lieblinge eine möglichst nebenwirkungsfreie Behandlung.

Wissenswertes über Katzen

Die Hauskatze hat dem Hund mittlerweile den Rang in der Popularität abgelaufen. Sie ist zu einem echten Familienmitglied geworden. In diesem Kapitel erfahren Sie Grundlegendes über physiologische Daten, Haltung, Pflege und die richtige Ernährung Ihrer Katze.

Anschaffung einer Katze

Bevor Sie sich ein Katze anschaffen, sollten Sie daher genauestens überlegen, ob Sie die Verantwortung für ein gesundes Katzenleben übernehmen können und wollen. Die nachfolgenden Punkte sollen Ihnen helfen, eine durchdachte Entscheidung zu treffen.

Haltung und Pflege

Sie als Katzenbesitzer sind für die Lebensqualität Ihres Stubentigers verantwortlich. Eine ausschließlich im Haus gehaltene Katze kann genauso glücklich leben wie ein Freigänger. Allerdings braucht sie mehr Ansprache und Unterhaltung als ein Tier mit Auslauf.

Die richtige Ernährung

Eine abwechslungsreiche Ernährung ist der wichtigste Baustein für ein gesundesKatzenleben. Nicht mehr für jeden Stubentiger ist eine frische Maus ein Festmenü.

Die richtige Ernährung - Kapitel II

Trocken- und Feuchtnahrung liefern unterschiedlich viel Energie. Wenn Sie Ihre Katze lieber mit selbst gemachtem Futter ernähren wollen, sollten Sie einige Regeln beachten.

Die richtige Ernährung - Kapitel III

In den ersten Monaten werden die Nahrungsvorlieben für den Rest des Lebens geprägt. Später sind Katzen nur schwer umzugewöhnen. Wichtig ist daher, möglichst von vornherein alles richtig zu machen. Katzen sind Gewohnheitstiere.

Homöopathie bei Katzen

Naturheilmittel haben im Allgemeinen weniger Nebenwirkungen als chemische Arzneimittel. Tierbesitzer möchten dies zunehmend auch ihren Lieblingen zugute kommen lassen. Lernen Sie in den nachfolgenden Kapiteln die Grundsätze der Homöopathie kennen.

Homöopathie und Arzneimittelbilder

Die Arzneimittel testete Hahnemann an gesunden Patienten. Diese Prüfungen ergaben ein eindeutiges Wirkungs- und Symptomspektrum der Arznei, das so genannte Arzneimittelbild. Alle Ergebnisse daraus wurden genauestens protokolliert und in Arzneimittellehren gesammelt. Viele Arzneimittelbilder, mit denen man in der Tiermedizin arbeitet, sind aus der Humanmedizin übertragen worden.

Homöpathie und Potenzierung

Hahnemann, als Begründer der Homöopathie, erkannte bei seinen Untersuchungen, dass er die beste Wirkung erzielte, wenn er möglichst kleine Dosen verabreichte. Er entwickelte daraufhin ein pharmazeutisches Verfahren der Aufbereitung von Ursubstanzen, das noch heute im homöopathischen Arzneibuch verankert ist.

Wirkung der Homöopathie und Homotoxikologie

Der Arzt Hans-Heinrich Reckeweg entwickelte aus der Homöopathie die Homotoxikologie. Diese Lehre geht davon aus, dass Krankheiten einen Abwehrkampf des Körpers gegen innere und äußere Gifte bedeuten.

Auswahl des richtigen Mittels

Fällt Ihnen etwas Ungewöhnliches an Ihrer Katze auf, fragen Sie nicht nach dem Warum oder den Ursachen. Viel wichtiger für die Arzneimittelwahl sind das Wo, Wie und Wann.

Arzneiformen und Dosierung

Seit Hahnemanns Zeiten gibt es in der Homöopathie drei klassische Arzneiformen: Erstens Dilutionen, also flüssige Zubereitungen wie Verdünnungen und Tropfen, zweitens Tabletten, also gepresste Verreibungen, und drittens Globuli, also mit flüssigen Zubereitungen getränkte Streukügelchen.

Verabreichung der Medikamente

Allgemein nehmen Katzen Medikamente nur schwer ein. Bei Homöopathika empfehlen sich Tabletten oder Globuli, da sie in Wasser oder Tee gelöst werden können.

Gesundheitsvorsorge / Parasiten

Vorbeugen ist besser als Heilen - auch bei Ihrer Katze! In den folgenden Kapiteln können Sie sich kundig machen, wie Sie Parasiten erkennen, welche Impfungen wichtig sind, warum Sie Ihre Katze kastrieren lassen sollten und wie Sie den Besuch beim Tierarzt stressfrei gestalten.

Parasiten im Verdauungstrakt

Band-, Spul- und Hakenwürmer können den Verdauungstrakt befallen und werden als Endoparasiten bezeichnet. Wenn Ihre Katze ein Freigänger ist, sollten Sie sie mindestens alle drei Monate entwurmen.

Impfungen

Regelmäßige Impfungen bieten einen guten Schutz vor schwerwiegenden Infektionskrankheiten. Die meisten Erkrankungen, gegen die man impfen kann, verlaufen oft tödlich. Deshalb ist eine wirksame Schutzimpfung eine wichtige, lebenserhaltende Vorbeugung.

Kastration und Sterilisation

Wer seine Katze oder seinen Kater kastrieren lässt, kann damit sehr viel Katzenelend verhindern. Eine Sterilisation, bei der nur die Eileiter beziehungsweise Samenleiter abgebunden werden, wird in der Regel nicht durchgeführt, da es zu starken Veränderungen in den Eierstöcken kommen kann. Geschlechtstrieb und Geschlechtsverhalten bleiben nach der Sterilisation erhalten

Gesundheits-Check zu Hause

Verantwortungsbewusste Katzenbesitzer möchten schon am äußeren Erscheinungsbild und am Verhalten ihres Tieres sehen, ob es gesund oder krank ist. Dazu ist es notwendig, Krankheitssymptome selbst zu erkennen.

Besuch beim Tierarzt

Bei jungen Katzen reicht die allgemeine Untersuchung bei der jährlichen Impfung. Mit etwa zehn Jahren kommt Ihre Katze jedoch in die Jahre, dann können vesrchiedene Untersuchungen beim Tieratzt sinnvoll sein.

Erkranungen & Therapien - Krankheitsschnelldiagnose

Die Homöopathie eignet sich gut für die Selbsthilfe bei Mensch und Tier. Allerdings können Sie Ihre Katze nicht nach ihren Beschwerden befragen. Es bedarf daher einer genauen Beobachtung der Symptome, um das richtige Mittel auszuwählen.

Krankheitsschnelldiagnose - Kapitel II

Weitere Symptome innerhalb der Krankheitsschnelldiagnose wie Symptome der Harn- und Geschlechtsorgane oder des Verdauungsapparates.

Kopfbereich

Erkrankungen im Kopfbereich fallen nicht immer sofort auf. Sie stellen aber für das erkrankte Tier eine starke Beeinträchtigung dar.

Kopfbereich Kapitel II

Verletzungen und Entzündungen des durchsichtigen, vorderen Teils des Auges, der Hornhaut, sind an einer Trübung und Verfärbung zu erkennen.

Kopfbereich Kapitel III

Entzündungen im Bereich des Gehörgangs sind relativ häufig. Die Katze schüttelt den Kopf und kratzt sich intensiv am erkrankten Ohr. Ursachen dieser Gehörgangsentzündungen sind Milben, Bakterien, Pilze, Fremdkörper oder Tumoren. Das Glaukom ist ein Erkranheitsbild, das unbedingt in die Hände eines Tierarztes gehört

Kopfbereich Kapitel IV

Frisst Ihre Katze schlecht, erbricht sie aufgenommenes Futter sofort, speichelt sie sehr stark und wischt sie immer mit den Pfoten im Maulbereich, sollten Sie sofort die Maulhöhle untersuchen. Oft ist eine Verletzung im Mund, ein feststeckender Fremdkörper oder ein lockerer Zahn hierfür verantwortlich

Atmungsorgane

Schnupfen ist eine akute oder chronische Entzündung der Nasenschleimhaut. Bereits mehrmaliges Niesen sollte den Katzenfreund aufmerksam machen. Ein beginnender Schnupfen äußert sich neben dem Niesen in einer anschwellenden und geröteten Schleimhaut, tränenden Augen, Nasenausfluss und verkrusteten Nasenlöchern.

Atmungsorgane Kapitel II

Meist tritt Nasenbluten nach einem Unfall auf. Auch Fremdkörper in der Nase können Blutungen auslösen. Ist das Blut nicht schnell mit homöopathischen Mitteln zu stoppen, muss ein Tierarzt aufgesucht werden.

Herz und Kreislauf

Eine Lungenentzündung kann aus einer Erkrankung der oberen Atemwege oder einer Bronchitis entstehen. Bekommt Ihre Katze hohes Fieber und ist ihr Allgemeinbefinden hochgradig gestört, suchen Sie sofort den Tierarzt auf.

Verdauungsapparat

Erkrankungen von Magen und Darm sind sehr auffällig. Die Katze frisst schlecht, hat Erbrechen und Durchfall; reine Wohnungskatzen haben oft Verstopfung.

Verdauungsapparat Kapitel II

Hält der Durchfall über mehrere Tage an oder liegen weitere allgemeine Krankheitssymptome vor, ist der Gang zum Tierarzt unvermeidbar. An Verstopfung leiden hauptsächlich ältere, kastrierte Wohnungskatzen.

Verdauungsapparat Kapitel III

Blähungen bestehen aus einer übermäßigen Ansammlung von Gas im Magen-Darm-Trakt. Dies kann bei vielen Magen- Darm-Erkrankungen auftreten. Die Leber ist das zentrale Stoffwechsel- und Entgiftungsorgan im Körper. Erkrankungen der Leber sind nicht ohne weiteres zu erkennen.

Verdauungsapparat Kapitel IV

Bei der chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) zeigen sich oft nur unspezifische Symptome: Schwäche, eventuell Durchfall oder Erbrechen. Auffällig ist jedoch, dass die Katze viel trinkt und häufig Kot absetzt. Diabetes kann bei Katzen wieder abklingen.

Harn- und Geschlechtsorgane

Zu den Harnorganen zählen die harnbereitenden Nieren und die harnableitenden Wege, nämlich Nierenbecken, Harnleiter, Harnblase und Harnröhre. Oft werden die Harnwege unterteilt in die oberen mit Nierenbecken und Harnleiter und die unteren mit Harnblase und Harnröhre. Die Harnorgane gehören zu den am häufigsten erkrankten Organen der Katze.

Harn- und Geschlechtsorgane Kapitel II

Eine akute Nierenerkrankung zeigt sich in einem nahezu plötzlichen Ausfall verschiedener Nierenfunktionen. Schläft die Katze ungewöhnlich viel, kann eine chronische Nierenerkrankung dahinter stecken.

Harn- und Geschlechtsorgane Kapitel III

Eine entzündete Blase kommt bei der Katze öfter vor. Sie versucht häufig, Urin abzusetzen; es kommen aber nur einige Tropfen, die mit Blut versetzt sein können. Eine Steinbildung äußert sich wie eine Blasenentzündung.

Haut und Haare

Das Haarkleid und die Haut von Katzen sind das Spiegelbild ihrer Gesundheit. Rund 25 Millimeter wachsen die Haare einer Katze pro Woche. Nach etwa einem Monat sterben sie ab und werden durch nachwachsende ersetzt. Die Haut ist schützende Hülle, reguliert die Körpertemperatur, den Wasser- und Elektrolythaushalt.

Haut und Haare Kapitel II

Im Kinn- und Lippenbereich der Katze liegen Talgdrüsen, die sich bakteriell entzünden können. Pusteln oder kleine Abszesse können sich bilden. Die Haare an den entzündeten Stellen fallen aus.Unter Alopezie versteht man einen Haarausfall, bei dem die Haare nur noch mangelhaft oder gar nicht mehr ersetzt werden.

Haut und Haare Kapitel III

Wenn das Haar bricht, können verschiedene Ursachen dahinter stecken. Ein Ekzem ist eine entzündliche Veränderung der Oberhaut. Es ist häufig allergischer Natur, nicht selten hängt es aber auch mit Erkrankungen innerer Organe zusammen, besonders der Leber und der Nieren.

Haut und Haare Kapitel IV

Eine Allergie ist eine krankhafte Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems. Sie kann sich in allergischen Hautreaktionen wie Nesselausschlag, Ekzemen und Hautausschlag äußern. Tests auf die auslösenden Substanzen und die Behandlung gehören in die Hand eines erfahrenen Tierarztes.

Infektionskrankheiten

Die Diagnose und Behandlung von Infektionskrankheiten muss immer ein Tierarzt übernehmen. Die meisten dieser Erkrankungen sind gefährlich, viele sogar tödlich. Einige davon sind nicht heilbar, bei Tollwut ist eine Behandlung sogar gesetzlich verboten. Nachfolgend werden zunächst die wichtigsten Infektionskrankheiten der Katze beschrieben

Infektionskrankheiten Kapitel II

Die Katzenseuche ist seit der Einführung der Impfung seltener geworden. Ausbrüche beobachtet man heute bei ungeimpften oder nicht ausreichend geschützten Katzen jeden Alters.Die Katzenleukose ist eine häufige infektiöse Todesursache bei Katzen. Ihr Erreger ist ein Virus, das mit den Immunschwäche-Viren bei Katzen (FIV) und Menschen (HIV) verwandt ist.

Infektionskrankheiten Kapitel III

Die FIP (Feline Infektiöse Peritonitis) - zu deutsch ansteckende Bauchfellentzündung der Katze - ist eine relativ häufige, tödlich verlaufende Virusinfektion der Katze. Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt mit einer FIP-erkrankten Katze oder indirekt über Gegenstände wie Katzentoiletten, Bürsten, Spielzeug und Ähnliches.

Infektionskrankheiten Kapitel IV

Eine zusätzliche homöopathische Behandlung ist bei allen Infektionskrankheiten sinnvoll und richtet sich nach den jeweiligen Symptomen (siehe entsprechende Kapitel). Je früher eine Erkrankung diagnostiziert wird, desto früher können Sie mit einer Behandlung beginnen, auch wenn noch keine Krankheitszeichen sichtbar sind.

Verletzungen

Kein Lebewesen bleibt im Laufe seines Lebens von Verletzungen verschont. Vor allem Katzen, die oft im Freien sind, verletzen sich immer mal wieder an den Gliedmaßen. Größere und stark blutende Wunden gehören in die Hand eines Tierarztes. Kleinere und oberflächliche Schrammen können Sie selbst versorgen.

Verletzungen Kapitel II

Kühlung bringt Linderung bei einem verstauchten Gelenk. Bei leichteren Verletzungen aller Art hilft Traumeel.

Gestörte Verhaltenssymptome

Verhaltensstörungen erfordern meist eine individuelle Therapie mit Einzelmitteln. Ängstlichkeit lässt sich gut mit homöopathischen Mitteln behandeln.

Geburt und erste Lebensphase

Bei der weiblichen Katze tritt die erste Rolligkeit in der Regel im Alter von etwa sechs Monaten auf und dauert etwa sechs bis sieben Tage. Die Kätzin kann dann zwei- bis dreimal im Jahr trächtig werden. Die Welpen kommen ungefähr um den 63. Tag zur Welt.

Das alte Tier

Ihre Katze kommt mit etwa zehn Jahren ins Alter. Obwohl einige Organsysteme nicht mehr so gut funktionieren, ist Altern an sich keine Krankheit, sondern eine normale Entwicklung eines jeden Lebewesens.

Tumoren

Man unterscheidet gut- und bösartige Tumoren. Leider sind bei der Katze ein Großteil aller Tumoren bösartig. Gutartige sind vom umgebenden Gewebe meist gut abzugrenzen, sie sind frei verschiebbar und wachsen sehr langsam. Bösartige Zubildungen können innerhalb von Tagen wachsen, sind vom umgebenden Gewebe nicht abzugrenzen und können das Allgemeinbefinden Ihrer Katze stark beeinflussen.

Die homöopathische Hausapotheke

Was sollte eine homöopathische Hausapotheke enthalten, wie wirken die Mittel, was sind ihre Anwendungsgebiete? Die Antworten auf diese und weitere Fragen können Sie in diesem Kapitel nachschlagen.

Verzeichnis der verwendeten Naturheilmittel I

In den folgenden Tabellen sind alle Mittel und ihre Haupt- Anwendungsgebiete aufgelistet, die in dieser Veröffentlichung zur Behandlung empfohlen werden.

Verzeichnis der verwendeten Naturheilmittel II

In der folgenden Tabelle sind weitere Mittel und ihre Haupt- Anwendungsgebiete aufgelistet, die in der Veröffentlichung zur Behandlung empfohlen werden.

Ungefährliche und giftige Pflanzen

Viele Zimmerpflanzen und Schnittblumen sind für Katzen giftig, auch bei bestimmten Gartenpflanzen ist Vorsicht geboten. Die folgende Liste der gefährlichen Grüngewächse stellt eine Auswahl dar, sie enthält nur für Katzen sehr giftige Pflanzen.

Glossar

Medizinische Fachbegriffe, die im Text nicht erklärt wurden.

Literatur

Interessante Literatur zum Themenkomplex.